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14 Oktober 2016 - gehört zu Kategorie bienengeschichten

Aus dem Nähkästchen

Privates, Pikantes, Hintergründe...

Du interessiert dich nicht nur für meine Arbeiten, sondern auch für mein persönliches Erleben und Wachsen...?

Schön, ich nehme dich mit und bringe dich auf den neuesten Stand Smile

 

Bereits mehrfach erwähnt, aber immer noch aktuell, hat vor 3 1/2 Jahren eine bakterielle Infektion mein Leben ziemlich durcheinandergewirbelt, um nicht zu sagen zunächst fast aus den Angeln geworfen. Heftigste Schmerzen in den Gelenken der Extremitäten ließen mich - in den langen Monaten bis es eine erste Diagnose und eine entsprechende Behandlung gab - schon ein künftiges Leben im elektrischen Rollstuhl befürchten. Die Infektion war schnell kurriert, nicht jedoch die Folgeschäden: dauerhafte Gelenkschmerzen und eine entsprechend sehr eingeschränkte Kraft und Ausdauer in fast allen Lebensbereichen.

Wartete ich also zunächst auf eine Diagnose und eine erfolgreiche Behandlungsmöglichkeit, und hoffte ich später einfach nur auf eine Besserung, so habe ich inzwiwschen akzeptiert, dass diese Schmerzen mich wohl noch länger begleiten werden und daher umgeschaltet auf ein

ich-mache-in-der-Hauptsache-nur-noch-die-Dinge-die-mir-gut-tun-und-das-ganz-langsam-dann-wenn-es-sich-richtig-anfühlt-oder-mir-möglich-ist.

Eine völlig neue Lebenseinstellung, die ich mir wirklich erst erarbeiten musste!

Und so hab ich meinen anfänglichen Wunsch, meine Arbeiten zu "produzieren", also anzufertigen um sie zu verkaufen, dem Wunsch hintenangestellt, die Dinge und die Tage auf mich zukommenzulassen und spontan zu entscheiden, was mir heute möglich und wünschenswert erscheint. Meine Familie und das gesamte Umfeld bekamen das zu spüren.

Heute hab ich das Gefühl, ich bin wirklich auf einem guten Weg...

Mein Denken änderte sich so nach und nach von "was muss ich alles machen, was wird von mir erwartet" zu einem "was kann ich heute schaffen, was möchte ich heute schaffen" - dadurch wurde Vieles leichter und die Aussichten wieder rosiger.

Ich bin sogar soweit, dankbar für diese Krankheit zu sein, hat sie mir doch eine Umkehr zu mir selbst ermöglicht, in Ruhe und Bedacht.

Was passierte in diesen letzten Jahren noch, das sich mehr oder weniger gravierend auf meinen Alltag auswirkte..?

Mein Mann verbringt sein Arbeitsleben inzwischen im Spannungsfeld zwischen Homeoffice und zahlreichen Geschäftsreisen. Für mich anfangs durchaus gewöhnungsbedürftig Wink, aber gut!

Die Kinder sind inzwischen auch beide erwachsen und gehen ihrer Wege.

Ganz aktuell hat meine kleine Große ihren Bacchelor in der Tasche und sich für ein weiteres Jahr in die große weite Welt aufgemacht. Diesmal als Work&Traveller und in Begleitung ihres Freundes (nach dem Abitur verließ sie das Haus ja für ein Au Pair-Jahr). Sie bereisen und leben geplante 7 Monate in Neuseeland, anschließend sollen es weitere 5 Monate in Kanada werden. Eine für alle spannende Zeit, denn wir zu Hause-Gebliebenen reisen - dank der heutigen Technik - in Gedanken mit und freuen uns an den Erzählungen und Fotos.

Die große Kleine hingegen hat ihren Weg zum Erreichen ihres Abiturs mit ein paar Stolpersteinen gespickt, aber sämtliche Hürden letztendlich doch gemeistert und der Tage mit ihrem Studium begonnen. Damit verbunden war ein Auszug aus dem Elternhaus.

... Während also Ende August Kind 1 vor Antritt ihrer Reise ihren Haushalt auflöste, stand für Kind 2 zur selben Zeit das Finden und Einrichten einer WG an. Auch das eine unruhige Zeit für alle.

Alle beide haben sich inzwischen gut in ihre neuen Lebensumstände eingefunden und genießen, was ihr jeweiliges Leben zu bieten hat.

Für uns Eltern entstand dadurch auch eine neue - sogar bis dato nie dagewesene - Zeit der Zweisamkeit. Ein Zustand, den wir (versuchen zu) genießen. Wink

Veränderungen also aller Orten - spannend, interessant.

Für uns alle eine Zeit, sich Neuem zuzuwenden...

Unsere Familie hatte aber nicht nur "Abgänge" in den letzten Wochen und Monaten, sondern auch "Zugänge" und so kann ich mit Stolz verkünden, dass wir seit Mitte Mai 2016 ca. 30.000 neue Mitbewohnerinnen haben. Ein Bienenvolk ist dazugekommen und belebt nun (nicht nur) unseren Garten. Ein Hobby, das mir zusätzlichl geholfen hat, ruhiger und vor allem gelassener zu werden.

Bienenhueterin2

Es bleibt also spannend...

 

In den nächsten Posts dann wieder Fotos von meinen Arbeiten aus den letzten beiden Jahren... und irgendwann, wenn wir die Vergangenheit dann hinter uns lassen, ein Ausblick auf die kommenden Zeiten.

Ich wünsche euch allen ein besonders schönes Wochenende!

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