headerCreativWerkstatt

headerCreativWerkstatt

02 Januar 2017 - gehört zu Kategorie genähtes

Snap Pap die Zweite...

- oder wie zwischen den Jahren ein neues Portemonnaie für die große Kleine entsteht

 

Ich hoffe, ihr hattet alle ein rundum

erfreuliches Weihnachtsfest

und einen guten Rutsch in ein hoffentlich

friedvolles, inspiratives und erfüllendes 2017!

 

Meine Zeit war stressarm wie nie, gespickt mit Gelächter, besinnlichen Momenten und voller Zuversicht, auf das, was uns 2017 bringen mag.

 

Gleichzeitig hab ich aber auch die ruhigen Minuten und die Tatsache, dass meine große Kleine im Haus war, genutzt, um ein weiteres "Test-Objekt" aus Snap Pap zu nähen.

 

Viele Menschen können sich ja leichter für Formen und Farben entscheiden, wenn sie ähnliche Objekte vor Augen haben. So auch meine große Kleine. Und so entschied sie sich, nach der Durchsicht viiieler Fotos im Internet 😉 für ein Portemonnaie nach Anleitung/Ebook von frau scheiner, in der Hoffnung, der Studentenausweis möge in eine der Folienfächer passen...

 

Zusammen wurde zunächst die Vorlage gedruckt und ausgeschnitten, danach die Teile aus Snap Pap zugeschnitten.

Anders als in der Nähanleitung vorgegeben, haben wir dabei sämtliche Teile aus diesem Material zugeschnitten (frau scheiner rät, bestimmte Teile aus Tyvek, einem stapazierfähigen Kunststoff, der ebenfalls Papier ähnelt und wohl noch dünner als Snap Pap sein muss, den ich aber weder kenne noch habe 😉 , zu machen), uns dabei aber trotzdem für die Vollversion entschieden. Und so hofften wir, dass nicht wieder das bereits bekannte "Problem, der zu vielen Schichten beim Nähen mit Snap Pap" auftreten möge.

 

Zuversichtlich setzte ich mich an die Nähmaschine. Meine große Kleine reichte mir, gemäß Anleitung, Teil für Teil an ... eigentlich könnten wir das öfters zusammen machen - es spart Zeit und macht zusammen viel mehr Spaß! ... und los gings.

An dieser Stelle möchte ich natürlich nicht Schritt für Schritt der Nähanleitung durchgehen, das Ganze ist nicht umsonst ein Kauf-Ebook 😉, allerdings möchte ich doch ein paar Anmerkungen machen, die künftigen Nacharbeiterinnen vielleicht hilfreich sein mögen:

  • schneidet den Rücken von vorn herein breiter aus und erst ganz am Schluss, wenn alle Teile verbunden sind, passend zu (durch die vielen Schichten und das Knicken in der Mitte wird er sonst zu kurz)
  • wer auch ausschließlich Snap Pap verwendet lässt auch am besten das Schein-Zwischenfach weg, die Nähmaschine schafft es auch ohne dieses kaum, alle Lagen zu durchstechen
  • und auch die 6 Verstärkungen für die Folienfächer länger als angegeben zuschneiden, dann können sie an Ort und Stelle ganz genau abgeschnitten werden; desweiteren habe ich insgesamt 6 kurze und 2 lange Verstärkungen eingenäht, zunächst nur aus Versehen, da ich die Folie an der offenen Seite zur Mitte hin mit 2 Verstärkungsstreifen - einem über und einem unter der Folie versehen habe und daher 2 weitere für die Außenkanten nachschneiden musste, was sich letztendlich aber in keinster Weise nachteilig ausgewirkt hat 😌
  • und letzendlich habe ich mich beim Anbringen des Rückens, wie auch schon zuvor beim Anbringen des Rückens vom Reißverschlussteil dafür entschieden, die untere Naht nicht durchzuziehen, sondern zu unterbrechen, um so den nötigen Raum zu geben, den das geschlossene/geknickte Portemonnaie braucht, damit es in geschlossenem Zustand nicht zieht bzw. sich im schlimmsten Fall gar nicht richtig schließen lässt.
  • Also immer vor dem Nähen einzelner Seitennähte das Portemonnaie zusammenklappen und so die Clips anbringen und dann nähen.

 

Hier also nun unsere kleine Fotostrecke, die während des Nähens entstand...

 

IMG 7679
IMG 7680
IMG 7681
IMG 7682
IMG 7683
IMG 7684
IMG 7685
IMG 7687
IMG 7688
IMG 7689
IMG 7690
IMG 7691
IMG 7692
IMG 7693

 

Das Portemonnaie hat bei meiner großen Kleinen großen Anklang gefunden... und dabei war sicherlich nicht nur die Tatsache, dass sie fleißig Schritt für Schritt mitgearbeitet hat, maßgeblich... und ist inzwischen schon in Gebrauch.

Was jetzt noch fehlt ist eine Bemalung der Außenseite in Form eines Mandala in türkiser Farbe (Lackstifft oder Stoffmalfarbe...? Noch hab ich mich nicht auf die Suche nach der passenden Farbe gemacht.). Das wird dann zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

 

Jetzt sind wir beide mal gespannt, wie sich das Material bewährt und es bleibt mir nur noch zu sagen (wer sich die Fotos angesehen hat, hat das dabei vielleicht schon gesehen):

die Folienfächer sind übrigens genau so groß geworden, als wären sie für den Studentenausweis gemacht! 😎

 

Startet gut in die erste neue Woche im neuen Jahr...

Bitte Kommentar schreiben

Sie kommentieren als Gast.

Kontakt

die creativwerkstatt - Karin Heuser - info@die-creativwerkstatt.de -  0 26 02 - 67 11 41