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22 Dezember 2016 - gehört zu Kategorie genähtes

Snap Pap.... wer kennts?

- beworben als veganes Leder oder Papier in Lederoptik werden ihm ultimative Möglichkeiten zugeschrieben

Ich weiß nicht, wie es euch damit ergeht, aber wenn ich über neue oder mir noch fremde Techniken/Materialien "stolpere", möchte ich mehr darüber erfahren und am besten selbst ausprobieren.

So auch als ich auf den Begriff "Snap Pap" - wohl ein Markenname - stieß. Mehrere youtube-Videos preisen mittlerweile die Vorzüge dieses bis 60° waschbaren veganen Papiers, welches genäht, bemalt, geprägt, gefärbt, gestanzt,... werden kann an.

 

Meine Neugier war geweckt!

Ich bestellte 5 Bögen in DIN A3 in verschiedenen Naturfarben um mir ein eigenes Bild über dieses Material machen zu können und verarbeitete gleich 1 Bogen (naja, einen Teil 1 Bogens) in ein Kartenmäppchen.

Manchmal kann ich ja meinen Hals nicht voll genug bekommen 😲 und meinte es auch dabei übergut. Da das Material weder versäubert noch versäumt zu werden braucht faltete ich den Bogen so, dass auf jeder Seite 3 Kartenfächer entstanden, gleichzeitig aber auch noch ein großes (Geld-)Scheinfach dahinter. Das Ende vom Lied war, dass meine Nähmaschine Schwierigkeiten hatte all die vielen Lagen (nämlich teilweise 6!) auch zu fassen. Es entstanden ungeliebte Riesenstiche 😥...

Ähnlich wie bei Leder bleiben bei Snap Pap aber Löcher einmal Löcher - immer Löcher... Und so war die Enttäuschung natürlich groß und es stellte sich mir die Frage: weitermachen oder gleich der Ablage P zuführen?

Selbstverständlich hab ich weiter gemacht. Das Ergebnis.... nun ja, das kann ich vorerst nicht zeigen 😉... es ließ in mir jedoch die Erkenntnis reifen, dass Snap Pap tatsächlich nur in wenigen Lagen per Maschine genäht werden sollte, gleichzeitig, da es sehr fest im Griff ist und es sich daher schlecht wenden lässt, auch nur für größere Projekte eingesetzt werden sollte. Die Tatsache, dass es feucht etwas weicher wird und sich damit besser biegen und wenden lässt, half mir bei meinem kleinen Kartenmäppchen da auch nicht wirklich weiter.

Fakt ist jedoch, dass es sich um ein faszinierendes Material handelt, welches für größere Projekte sicherlich wunderbar geeignet ist .... und nein, ich bin kein werbefinanziertes Kleinunternehmen, ich muss mir meine Materialien schon selbst kaufen 😇 ... 

Jedenfalls dauerte es nicht lange, bis ich mir weitere Rollen bestellte und aus einer davon inzwischen eine Tasche in Form einer Lunch Bag genäht habe.

Noch ist sie nicht gefüttert, da ich keinen passenden Schultergurt zur Hand habe, der bekanntlich vor dem Füttern eingenäht werden muss, allerdings macht sie auch so schon, wie ich finde, eine gute Figur... vor allem so zerknautscht wirkt sie überaus anziehend auf mich 😉

 

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Habt ihr bereits Erfahrungen mit diesem "ultimativen Kreativpapier", als das es angepriesen wird?

Wenn ja, teilt doch eure Erfahrungen hier im Kommentar...

 

 Habt alle eine besinnliche und ruhige sowie FRIEDVOLLE Weihnachtszeit!

 

 

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